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Entkernung: Wohnung mit herausgebrochenen Wänden, Schutt liegt auf dem Boden

Leistung · Schuttabholung

Schuttabholung in Hamburg: Bauschutt abholen lassen

Sie haben selbst renoviert und jetzt liegt der Schutt im Keller, im Hof oder in der Wohnung? Wir holen ihn ab, auch wenn wir vorher nichts abgerissen haben. Getrennt nach Sorten und zum Festpreis, die Entsorgung ist eingerechnet.

Auch ohne Abriss Festpreis inkl. Entsorgung Besichtigung auch per Video

Was wir bei der Schuttabholung mitnehmen

Schuttabholung heißt bei uns: Der Schutt liegt schon da, wir holen ihn ab und entsorgen ihn. Einen Abriss durch uns brauchen Sie dafür nicht. Typische Fälle sind:

  • Nach der eigenen Renovierung: Sie haben eine Wand abgebrochen, Fliesen abgeschlagen oder einen alten Boden herausgenommen.
  • Reste nach dem Umbau: Die Arbeiten sind fertig, aber Säcke, Platten und Bretter sind liegen geblieben.
  • Alte Reste im Haus: Steine, Platten und Holz, die seit Jahren im Keller, auf dem Dachboden oder im Hof lagern.

Typisch sind diese Sorten. Was genau mit kann, klären wir bei der Besichtigung:

  • Bauschutt: Beton, Estrich, Mörtel und Putz ohne Gips.
  • Mauerwerk: Ziegel und andere Steine aus abgebrochenen Wänden.
  • Fliesen: Wand- und Bodenfliesen aus Bad, Küche oder Flur.
  • Holz: Bretter, Balken, Latten, Dielen und Holzverkleidungen.
  • Gipskarton: Platten aus Trockenbauwänden, Vorsatzschalen und abgehängten Decken.

Für Bau- und Abbruchabfälle schreibt § 8 der Gewerbeabfallverordnung vor, bestimmte Sorten grundsätzlich getrennt zu sammeln. Dazu gehören unter anderem Holz, Metall, Dämmmaterial, Baustoffe auf Gipsbasis sowie Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik. Deshalb halten wir die Sorten auch bei der Abholung auseinander. Gipskarton zählt dabei nicht zum mineralischen Bauschutt. Auch die Hamburger Recyclinghöfe nehmen mineralischen Bauschutt nur ohne Gipskarton an.

Der Schutt fällt erst noch an, weil eine Wand oder ein Bad raus soll? Dann übernehmen wir Abbruch und Entsorgung zusammen, mehr dazu unter Innenabbruch und Entkernung.

Selbst entsorgen oder abholen lassen?

Ein paar Eimer Fliesen bringen viele selbst weg. Die Recyclinghöfe der Stadtreinigung Hamburg nehmen Bauschutt aus Privathaushalten in kleinen Mengen an, gegen Gebühr. Was dort angenommen wird, welche Mengen gehen und worauf Sie bei Holz, Dämmwolle und alten Platten achten müssen, steht in unserem Ratgeber Bauschutt entsorgen in Hamburg.

Abholen lassen lohnt sich vor allem, wenn:

  • mehr anfällt, als in den Kofferraum oder auf einen Anhänger passt,
  • der Schutt im Keller, im Obergeschoss oder hinten im Garten liegt,
  • mehrere Sorten zusammenkommen, etwa Fliesen, Holz und Gipskarton,
  • Sie kein passendes Fahrzeug haben oder die Säcke zu schwer sind.

Kurz gesagt: Im Ratgeber lesen Sie, wie Sie Bauschutt selbst entsorgen. Auf dieser Seite geht es darum, dass wir ihn bei Ihnen abholen.

So läuft die Schuttabholung in Hamburg ab

  1. Fotos schicken: Ein paar Bilder vom Schutt, dazu kurz, was es ist und wo es liegt: im Keller, in welchem Stockwerk, im Hof oder im Garten. Schreiben Sie auch, ob es einen Aufzug gibt und wie nah ein Fahrzeug herankommt.
  2. Kostenlose Besichtigung: Wir sehen uns Menge, Sorten und Weg an, vor Ort oder per Video. Stammt das Material aus einem älteren Gebäude, fragen wir nach, woher genau es kommt.
  3. Festpreis: Nach der Besichtigung bekommen Sie einen Festpreis. Die Entsorgung ist eingerechnet.
  4. Abholung: Wir tragen den Schutt heraus und laden ihn getrennt nach Sorten. Kommt kein Fahrzeug bis ans Haus, tragen wir alles selbst bis zum Wagen. Bei größeren Mengen kann je nach Auftrag ein Container sinnvoll sein.
  5. Entsorgung: Bauschutt, Holz und Gipskarton werden getrennt und fachgerecht entsorgt.

Auf Ihre Anfrage melden wir uns innerhalb eines Werktags. Termine sind auch abends und samstags möglich, im Rahmen der Lärmschutzregeln.

Was den Festpreis für die Schuttabholung bestimmt

Einen pauschalen Preis pro Sack oder Kubikmeter nennen wir nicht, dafür sind die Fälle zu verschieden. Nach der Besichtigung bekommen Sie einen Festpreis. Diese Punkte fließen ein:

  • Menge: ein paar Säcke oder ein ganzer Raum voll.
  • Sorten: Sauber getrennter Schutt lässt sich einfacher entsorgen als ein gemischter Haufen.
  • Weg: Stockwerk, Aufzug, Kellertreppe und die Strecke bis zum Fahrzeug. Ohne Zufahrt tragen wir selbst. Das kostet einen Aufpreis, der vorher im Festpreis steht.
  • Container: ob einer nötig ist und wo er stehen kann.

Der Festpreis gilt, solange sich der Umfang nicht ändert. Kommt noch etwas dazu, besprechen wir das vorher.

Container: auf dem Grundstück oder an der Straße

Ob wir den Schutt mit dem Fahrzeug abholen oder ein Container kommt, hängt vom Auftrag ab, vor allem von der Menge und vom Platz vor Ort. Das klären wir bei der Besichtigung, ebenso, wo der Container stehen kann und wer ihn bestellt.

Am einfachsten ist ein Platz auf dem Grundstück, etwa in der Einfahrt. Soll der Container auf Gehweg, Parkstreifen oder Fahrbahn stehen, braucht es vorher eine Sondernutzungserlaubnis des zuständigen Bezirksamts (§ 19 Hamburgisches Wegegesetz). Die Fläche darf erst genutzt werden, wenn die Erlaubnis vorliegt. Je nach Lage kann zusätzlich eine verkehrsbehördliche Anordnung nötig sein, dafür ist das örtliche Polizeikommissariat zuständig. Planen Sie deshalb etwas Vorlauf ein.

Was wir nicht mitnehmen: Asbest

Seit dem 31. Oktober 1993 sind Herstellung, Inverkehrbringen und Verwendung von Asbest in Deutschland verboten. In Gebäuden, die davor gebaut oder renoviert wurden, kann er noch stecken, zum Beispiel in:

  • Fliesenkleber, Putz und Spachtelmassen,
  • alten Bodenplatten wie Floor-Flex-Platten und dem schwarzen Bitumenkleber darunter,
  • Platten aus Asbestzement, etwa Wellplatten, Fassadenplatten oder Fensterbänke.

Asbesthaltige Materialien sind gefährliche Abfälle. Sie müssen getrennt von anderen Abfällen gesammelt und entsorgt werden, ohne dass dabei Staub entsteht. Deshalb nehmen wir asbestverdächtiges Material nicht mit, auch nicht gemischt mit anderem Schutt. Bei Verdacht wird das Material vorher geprüft. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen einen Fachbetrieb, der für Asbestarbeiten berechtigt ist.

Wollen Sie in einem älteren Gebäude erst noch Fliesen abschlagen, lassen Sie den Kleber vorher prüfen. Asbesthaltige Putze und Kleber abzustemmen oder abzuschlagen ist laut Verbraucherzentrale Sache von Fachfirmen. Haben Sie schon Fliesen oder alte Bodenplatten herausgenommen, sagen Sie uns das bitte bei der Anfrage. Woran Sie Asbest erkennen können, steht in unserem Ratgeber Asbest vor Abriss und Umbau.

Gehören zum Schutt noch andere Dinge, etwa alte Dämmwolle oder Dachpappe, sagen Sie es uns ebenfalls vorher. Für solche Stoffe gelten eigene Regeln. Wir klären dann, was wir mitnehmen können.

In diesen Bezirken sind wir im Einsatz

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Holen Sie Schutt auch ab, wenn Sie nichts abgerissen haben?

Ja. Haben Sie selbst renoviert oder liegt der Schutt aus einem anderen Grund schon da, holen wir ihn ab und entsorgen ihn getrennt nach Sorten. Den Festpreis bekommen Sie nach der kostenlosen Besichtigung, vor Ort oder per Video.

Muss ich den Schutt vorher sortieren?

Es hilft sehr. Halten Sie am besten mineralischen Schutt wie Fliesen, Steine und Beton, dazu Holz und Gipskarton auseinander. Ist schon alles vermischt, sagen Sie es uns bei der Anfrage. Dann sehen wir uns das bei der Besichtigung an.

Der Schutt liegt im Keller und es gibt keine Zufahrt. Geht das trotzdem?

Ja. Wir tragen den Schutt selbst bis zum Fahrzeug, auch aus dem Keller, dem Obergeschoss oder hinten aus dem Garten. Der Aufpreis dafür steht vorher im Festpreis.

Nehmen Sie auch alte graue Wellplatten oder Asbest mit?

Nein. Asbestverdächtiges Material nehmen wir nicht mit. Es ist gefährlicher Abfall und muss getrennt von anderem Schutt entsorgt werden. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen einen Fachbetrieb, der dafür berechtigt ist.

Kann ich Bauschutt nicht einfach zum Recyclinghof bringen?

Kleine Mengen ja. Die Recyclinghöfe der Stadtreinigung Hamburg nehmen Bauschutt aus Privathaushalten in begrenzter Menge und gegen Gebühr an. Was genau gilt, steht in unserem Ratgeber Bauschutt entsorgen in Hamburg. Ist es mehr, holen wir ihn ab.

Brauche ich für die Abholung einen Container?

Nicht unbedingt. Ob ein Container nötig ist, hängt von Menge und Platz ab. Das klären wir bei der Besichtigung. Soll er auf Gehweg oder Straße stehen, braucht es vorher eine Erlaubnis des Bezirksamts.

Kontakt

Besichtigung anfragen

Kostenlos und unverbindlich, vor Ort oder per Video. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

AdresseDosestraße 11, 22767 Hamburg
Nächster möglicher BesichtigungsterminMo–Fr ab 16:30, Sa ab 9:00

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