T&AAbriss & Rückbau

Leistung · Entkernung

Entkernung in Hamburg: Wohnung, Haus und Gewerbefläche

Vor einer Sanierung muss oft alles raus, bis nur noch der Rohbau steht. Wir entkernen Wohnungen, Häuser und Gewerbeflächen, trennen das Material und übergeben die Räume besenrein.

Wohnungen und Gewerbeflächen Festpreis nach Besichtigung Besenreine Übergabe

Was bei einer Entkernung rauskommt

Entkernen heißt: Alles, was nicht zum Rohbau gehört, wird ausgebaut. Stehen bleiben tragende Wände, Decken, Treppen und die Außenhülle. Was genau raus soll, legen wir Raum für Raum fest. Typisch sind:

  • Böden: Teppich, Laminat, PVC, Parkett und Fliesen, auf Wunsch auch der Estrich.
  • Decken: abgehängte Decken, Paneele, Deckenplatten aus Styropor.
  • Wände: Verkleidungen aus Holz oder Gipskarton, Vorsatzschalen, nichttragende Trennwände.
  • Küche und Bad: Küchenzeile, Wanne, Dusche, WC, Waschtisch, Fliesen und Vorwände.
  • Einbauten: Einbauschränke, Innentüren mit Zargen, stillgelegte Leitungen.

Wohnung entkernen

Zum Beispiel nach dem Kauf einer Altbauwohnung, bevor Elektrik, Bad und Böden neu gemacht werden. Oder als Vermieter zwischen zwei Mietverhältnissen, wenn die Wohnung grundlegend saniert werden soll.

Haus entkernen vor der Sanierung

Bei einem Einfamilien- oder Reihenhaus zeigt sich nach dem Entkernen, in welchem Zustand Balken, Mauerwerk und Leitungen wirklich sind. Erst dann lässt sich die Sanierung verlässlich planen. Den Abriss ganzer mehrgeschossiger Gebäude übernehmen wir nicht.

Gewerbefläche oder Laden entkernen

Bei Büros, Läden und Praxen steht eine Entkernung zum Beispiel vor einem Mieterwechsel oder einem neuen Konzept an. Verlangt Ihr Mietvertrag, dass Einbauten beim Auszug entfernt werden, nehmen wir den vereinbarten Rückgabezustand als Grundlage für das Angebot.

So läuft eine Entkernung in Hamburg ab

  1. Bestandsaufnahme: Bei der Besichtigung gehen wir alle Räume durch. Wir notieren, was raus soll und was bleibt, etwa Heizkörper, Fenster oder eine alte Holztreppe.
  2. Schadstoffe klären: Bei älteren Gebäuden prüfen wir, ob Böden, Kleber oder Platten verdächtig sind. Das wird vor Beginn geklärt, nicht mittendrin.
  3. Leitungen stilllegen: Strom und Wasser in den Arbeitsbereichen müssen vorher abgeschaltet und gesichert sein. Änderungen an der Elektroanlage und wesentliche Veränderungen an der Trinkwasseranlage dürfen außer dem Netzbetreiber oder Wasserversorger nur eingetragene Installationsbetriebe ausführen. Das übernehmen wir nicht, wir sagen Ihnen aber, bis wann es erledigt sein muss.
  4. Schützen: Im Mehrfamilienhaus decken wir Treppenhaus und Laufwege ab. Hausverwaltung und Nachbarn sollten den Zeitraum vorher kennen.
  5. Rückbau von oben nach unten: Erst Decken, dann Wände und Einbauten, zuletzt die Böden. Das Material wird dabei gleich nach Sorten getrennt.
  6. Übergabe: Leere, besenreine Räume. Die nächsten Gewerke können anfangen, oder wir bauen mit Trockenbau direkt neu auf.

Was den Preis einer Entkernung bestimmt

Am Ende steht ein schriftlicher Festpreis, in dem die Entsorgung schon enthalten ist. Wie hoch er ausfällt, hängt vor allem davon ab:

  • Umfang: Nur Böden und Küche oder wirklich alles bis zum Rohbau.
  • Schichten: In älteren Wohnungen können mehrere Beläge übereinander liegen, hinter Verkleidungen stecken manchmal alte Fliesen.
  • Etage und Wege: Erdgeschoss mit Hofzugang oder vierter Stock ohne Aufzug. Jeder Sack Schutt muss die Treppe hinunter.
  • Stellfläche für den Container: Ist auf dem Grundstück Platz oder muss er auf die Straße? Für einen Container auf öffentlicher Fläche braucht es in Hamburg eine Sondernutzungserlaubnis vom zuständigen Bezirksamt, und zwar bevor er aufgestellt wird. Ob das bei Ihnen nötig ist, klären wir bei der Besichtigung.
  • Was erhalten bleibt: Sollen Stuck, alte Dielen oder Fenster bleiben, müssen sie beim Rückbau geschützt werden. Das braucht mehr Sorgfalt und Zeit.
  • Schadstoffe: Muss ein Teil von einem Fachbetrieb ausgebaut werden, kommen dessen Kosten hinzu.

Worauf wir bei der Entkernung achten

  • Alte Bodenbeläge und Kleber: Floor-Flex-Platten und schwarzbraune Bitumenkleber können Asbest enthalten. Parkett wurde etwa bis in die 1960er-Jahre auch mit teerhaltigem Kleber verlegt, der PAK enthält. Bei Verdacht wird vorher geprüft. Asbesthaltige Beläge und PAK-haltige Kleber bauen wir nicht selbst aus. Der Ausbau erfolgt nach den geltenden Schutzregeln, wenn nötig durch einen dafür zugelassenen Fachbetrieb. Danach geht die Entkernung weiter.
  • Statik: Bei einer Entkernung bleibt alles Tragende stehen. Soll eine Wand weg, deren Funktion unklar ist, kommt ein Statiker dazu. Mehr dazu beim Innenabbruch.
  • Verdeckte Schäden: Erst wenn Verkleidungen und Böden weg sind, sieht man feuchte Stellen, Schimmel oder morsche Balkenköpfe. Finden wir so etwas, sagen wir Ihnen sofort Bescheid. Ob sich dadurch der Umfang ändert, besprechen wir, bevor es weitergeht.
  • Sortenreine Entsorgung: Die Gewerbeabfallverordnung verlangt, Bau- und Abbruchabfälle grundsätzlich getrennt zu sammeln, unter anderem Holz, Metalle, Glas, Kunststoff, Dämmmaterial, Baustoffe auf Gipsbasis, Beton, Ziegel sowie Fliesen und Keramik. Deshalb sortieren wir schon beim Ausbau.
  • Genehmigungen: Ändern sich mit der Sanierung Grundriss oder Nutzung, kann eine Genehmigung nötig sein. Fragen Sie im Zweifel beim Bezirksamt nach. Einen Überblick gibt die Seite Abriss-Genehmigung in Hamburg.

In diesen Bezirken sind wir im Einsatz

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Was bleibt nach einer Entkernung stehen?

Tragende Wände, Decken, Treppen, Fenster und die Außenwände. Was darüber hinaus bleiben soll, etwa Heizkörper oder Innentüren, halten wir vorher schriftlich fest.

Geht eine Entkernung, wenn die anderen Wohnungen im Haus bewohnt sind?

Ja. Treppenhaus und Laufwege werden geschützt, laute Arbeiten liegen in den erlaubten Zeiten. Informieren Sie Nachbarn und Hausverwaltung früh über den Zeitraum.

Wer klemmt vor der Entkernung Strom und Wasser ab?

Das macht der Netzbetreiber oder Wasserversorger selbst oder ein Elektro- beziehungsweise Installationsbetrieb, der in dessen Installateurverzeichnis eingetragen ist. Wir übernehmen das nicht, sagen Ihnen aber, bis wann es erledigt sein muss.

Unser Laden muss zum Mietende zurückgebaut werden. Übernehmen Sie das?

Ja, Gewerbeflächen gehören zu unseren Aufträgen. Schicken Sie uns den Teil des Mietvertrags, der den Rückgabezustand beschreibt. Danach richten wir Umfang und Festpreis aus.

Kann direkt nach der Entkernung der Trockenbau beginnen?

Ja. Neue Trennwände, abgehängte Decken und Vorsatzschalen bauen wir im Anschluss selbst, ohne dass eine zweite Firma kommen muss.

Kontakt

Besichtigung anfragen

Kostenlos und unverbindlich. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

AdresseDosestraße 11, 22767 Hamburg
Nächster möglicher BesichtigungsterminMo–Fr ab 16:30, Sa ab 9:00

Alles aus einer Hand

Weitere Leistungen

Abriss einer Ziegelwand mit dem Vorschlaghammer

Kleinabriss

Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.

Wanddurchbruch mit dem Abbruchhammer

Innenabbruch

Gezielter Rückbau einzelner Bauteile in bewohnten Häusern.

Montage einer abgehängten Decke im Trockenbau

Trockenbau

Nach dem Abriss direkt neu aufbauen, ohne zweite Firma.

Anfrage