Kleinabriss
Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.
Bezirk Bergedorf
Schuppen auf dem Hof in Kirchwerder, Carport in Lohbrügge, Bad in Neuallermöhe: Wir arbeiten im ganzen Bezirk Bergedorf. Die Besichtigung ist kostenlos, der Festpreis kommt schriftlich.
Der Bezirk Bergedorf hat 14 Stadtteile. Ein großer Teil gehört zu den sehr grünen Vier- und Marschlanden mit Dörfern, Feldern und Gartenbau. Dazu kommen die alte Stadt Bergedorf an der Bille, Lohbrügge und das junge Neuallermöhe. Altengamme, Curslack, Kirchwerder und Neuengamme bildeten früher die Vierlande.
Zur Anfahrt ein offenes Wort: Bergedorf liegt nicht um die Ecke. Von unserem Sitz in Altona sind es rund 22 km, in die Vier- und Marschlande teils mehr. Deshalb vereinbaren wir Besichtigungen hier gezielt nach Absprache, Mo–Fr ab 16:30 oder samstags ab 9:00 Uhr. Auch für Bergedorf ist die Besichtigung kostenlos.
In den Dörfern geht es beim Abriss eher um das Grundstück mit Hof und Garten als um eine Wohnung. Die Stadt beschreibt Reitbrook mit weiter Feldmark und Bauernhöfen, Altengamme mit Reetdachhäusern, Moorfleet mit Reetdachhöfen und Neuengamme als sehr dörfliches Quartier. In Ochsenwerder bauen Landwirte vor allem Gemüse und Blumen an, in Curslack werden viele Rosen gezogen.
Typische Aufträge für uns in diesen Stadtteilen:
Ganze mehrgeschossige Gebäude reißen wir nicht ab, wir übernehmen kleine und mittlere Aufträge. Bei Reetdach- und anderen historischen Häusern sollte vorher klar sein, ob Denkmalschutz besteht. Im Bereich Curslack/Altengamme liegt außerdem ein Wasserschutzgebiet, in dem zum Schutz des Grundwassers besondere Regeln gelten. Wir sprechen das bei der Besichtigung an. Ob Ihr Vorhaben betroffen ist, fragen Sie im Zweifel bei der Hamburger Umweltbehörde nach. Mehr zum Kleinabriss in Hamburg.
Im Stadtteil Bergedorf prägt am Gojenberg ein Wohngebiet aus den 1920er-Jahren das Bild. Stadtbaumeister Wilhelm Krüger plante dort Mehrfamilien-, Doppel- und Einzelhäuser mit roten Backsteinfassaden. Einige davon stehen unter Denkmalschutz. In solchen Häusern ist ein Innenabbruch meist gezielte Arbeit an einzelnen Bauteilen: Fliesen und Estrich abtragen, eine nichttragende Wand entfernen, die übrigen Räume abdecken und schützen.
In Lohbrügge liegen Einfamilienhausgebiete und Geschosswohnungsbau nah beieinander. Neuallermöhe ist deutlich jünger: Der Ostteil entstand von 1982 bis 1994, der Westteil seit den 1990er-Jahren. Wenn dort Bad oder Küche erneuert werden, bauen wir das Alte zurück und auf Wunsch direkt im Trockenbau neu auf, etwa mit Vorsatzschalen, abgehängten Decken oder neuen Trennwänden.
Bauprüfdienststelle ist das Fachamt Bauprüfung im Bezirksamt Bergedorf, Wentorfer Straße 38a. Dort klären Sie, ob Ihr Vorhaben eine Genehmigung braucht.
Im Stadtteil Bergedorf gibt es Gebiete mit städtebaulicher Erhaltungsverordnung. Eine gilt seit Februar 2019 für den Bereich Bergedorfer Hafen/Serrahn, eine weitere für das Villengebiet an der Wentorfer Straße. Auch einzelne Bebauungspläne im Bergedorfer Zentrum legen Erhaltungsbereiche fest. In diesen Gebieten braucht schon der Rückbau einer baulichen Anlage eine Genehmigung, selbst wenn die Bauordnung sonst keine verlangt.
Bei einem Denkmal kommt die Genehmigung des Denkmalschutzamts dazu, auch für Arbeiten im Inneren. Wie das Verfahren abläuft, steht in unserem Ratgeber zur Abrissgenehmigung.
Auf einem Hof findet sich oft Platz für den Container. Im Zentrum oder in Lohbrügge kann das anders sein. Container auf Gehweg oder Fahrbahn brauchen vorher eine Sondernutzungserlaubnis des Bezirksamts. Auch eine Halteverbotszone braucht Vorlauf, in Hamburg mindestens 14 Tage. Was in Ihrem Fall nötig ist, klären wir bei der Besichtigung.
Leistungen
Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.
Räume bis auf den Rohbau zurück, z. B. vor einer Sanierung.
Gezielter Rückbau einzelner Bauteile in bewohnten Häusern.
Nach dem Abriss direkt neu aufbauen, ohne zweite Firma.
Häufige Fragen
Ja. Bergedorf liegt rund 22 km von unserem Sitz in Altona entfernt, Orte in den Vier- und Marschlanden teils weiter. Wir vereinbaren den Termin nach Absprache, Mo–Fr ab 16:30 oder samstags ab 9:00 Uhr.
Nein. Sie bekommen vor dem Auftrag ein schriftliches Festpreis-Angebot mit allen Kosten, auch der Entsorgung. Der Preis ändert sich nicht, solange der Umfang gleich bleibt.
Für den Bereich Bergedorfer Hafen/Serrahn gilt eine städtebauliche Erhaltungsverordnung. Dort braucht der Rückbau baulicher Anlagen eine Genehmigung, auch wenn sie sonst genehmigungsfrei wären. Fragen Sie vorher beim Bezirksamt Bergedorf nach.
Ja, ein gezielter Innenabbruch ist möglich, staubarm und mit Schutz der übrigen Räume. Steht das Haus unter Denkmalschutz, brauchen auch Arbeiten im Gebäude eine Genehmigung. An tragende Bauteile gehen wir nur mit einem Statiker.
Kontakt
Kostenlos und unverbindlich. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.
Einsatzgebiet