Kleinabriss
Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.
Stadtteil Ottensen · Bezirk Altona
Altbauwohnung vor der Sanierung, Laden vor dem Mieterwechsel: In Ottensen geht es meist um Entkernung und Innenabbruch. Unser Sitz ist ebenfalls in Altona.
Ottensen war lange ein Dorf mit Bauern und Handwerkern. Mit der Industrialisierung entstanden zahlreiche Fabriken, die Einwohnerzahl stieg von 2.411 im Jahr 1840 auf 37.738 im Jahr 1900. Ab den 1960er Jahren zog die Industrie weg, seit den 1980er Jahren wurden viele alte Häuser saniert.
Für eine Entkernung bedeutet das: Viele Wohnungen sind schon einmal umgebaut worden. Unter dem heutigen Boden oder hinter einer Verkleidung kann deshalb noch eine ältere Schicht liegen. Bei der Besichtigung legen wir fest, wie weit zurückgebaut wird und was stehen bleibt, etwa alte Dielen, Stuck oder Türen. Unser Sitz in der Dosestraße liegt wie Ottensen im Bezirk Altona.
Nach einem Kauf oder zwischen zwei Mietverhältnissen sollen oft Bad, Küche und Beläge komplett raus, bevor Leitungen und Böden neu geplant werden. Wohnen andere Parteien im Haus, decken wir Treppenhaus und Laufwege ab. Strom und Wasser in den Arbeitsbereichen legt vorher ein Elektro- bzw. Installationsbetrieb still. Bis wann, sagen wir Ihnen bei der Planung.
Bei Gewerbeflächen bauen wir Einbauten, Decken und Böden so weit zurück, wie es der vereinbarte Rückgabezustand verlangt. Soll nur eine nichttragende Wand oder ein altes Fliesenbad weg, während Sie in der Wohnung bleiben, ist das ein Innenabbruch. Ist die Wand tragend, geht das nur zusammen mit einem Statiker.
Ein Haus von 1900 ist nicht automatisch frei von Schadstoffen. Wurde es vor dem 31. Oktober 1993 modernisiert, können Fliesenkleber, Spachtelmassen oder Floor-Flex-Platten aus dieser Zeit Asbest enthalten. Das wird vor Beginn geprüft. Bestätigt sich der Verdacht, wird das Material nach den geltenden Schutzregeln ausgebaut, wenn nötig von einem Fachbetrieb mit der passenden Zulassung.
Ansprechpartner für Bauanträge in Ottensen ist das Fachamt Bauprüfung des Bezirksamts Altona. Zusätzlich gelten im Stadtteil mehrere Erhaltungsverordnungen:
Wer dort zurückbaut, umbaut oder die Nutzung ändert, braucht dafür eine eigene Genehmigung, selbst wenn die Bauordnung für das Vorhaben gar keinen Antrag vorsieht. Reine Instandhaltung ist im Sozialen Erhaltungsgebiet laut Stadtentwicklungsbehörde grundsätzlich genehmigungsfrei, das Zusammenlegen von Wohnungen dagegen in der Regel nicht genehmigungsfähig. Klären Sie vor einer Entkernung mit dem Bezirksamt Altona, ob Ihr Haus betroffen ist. Mehr dazu im Ratgeber zur Abriss-Genehmigung in Hamburg.
Im Projekt freiRaum Ottensen baut der Bezirk Teile der Ottenser Hauptstraße, der Bahrenfelder Straße und der Großen Rainstraße autoarm um. Danach sollen diese Bereiche nur noch zu bestimmten Zeiten mit dem Auto erreichbar sein, für privates und gewerbliches Be- und Entladen sind Ladezonen vorgesehen. Laut Beiratsprotokoll vom März 2026 treten die neuen Zufahrtsregeln erst nach dem Umbau in Kraft, frühestens Ende 2027 oder Anfang 2028. Zu Beginn jeder Bauphase müssen bestehende Sondernutzungen im Baubereich abgebaut sein.
Ein Container auf Gehweg oder Fahrbahn braucht vorher eine Sondernutzungserlaubnis des Bezirksamts. Ob das bei Ihnen nötig ist und wie der Schutt aus dem obersten Stock nach unten kommt, besprechen wir beim Termin vor Ort. Möglich ist das von Montag bis Freitag ab 16:30 Uhr, am Samstag ab 9 Uhr. Anfragen gehen über das Formular, weitere Stadtteile des Bezirks unter Altona.
Leistungen
Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.
Räume bis auf den Rohbau zurück, z. B. vor einer Sanierung.
Gezielter Rückbau einzelner Bauteile in bewohnten Häusern.
Nach dem Abriss direkt neu aufbauen, ohne zweite Firma.
Häufige Fragen
Nicht ohne Weiteres. Für das Osterkirchenviertel gilt eine Soziale Erhaltungsverordnung, dort ist schon der Rückbau oder Umbau baulicher Anlagen genehmigungspflichtig. Klären Sie mit dem Bezirksamt Altona, ob Ihr Vorhaben darunter fällt, bevor die Arbeiten beginnen.
Ja. Asbest kann aus späteren Umbauten vor dem Verbot vom 31. Oktober 1993 stammen, etwa in Fliesenkleber, Spachtelmasse oder alten Bodenplatten. Deshalb wird vor Beginn geprüft und erst danach weitergearbeitet.
Die neuen Zufahrtsregeln sollen erst nach dem Umbau gelten, frühestens Ende 2027 oder Anfang 2028. Während der Bauphasen kann der Platz vor dem Laden eingeschränkt sein. Wie Material und Schutt bei Ihnen abgefahren werden können, sehen wir uns bei der Besichtigung an.
Kontakt
Kostenlos und unverbindlich. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.
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