Kleinabriss
Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.
Stadtteil Blankenese · Bezirk Altona
Am Elbhang fehlt oft die Zufahrt, Mauern halten den Hang, und für das Ortsbild gelten eigene Regeln. Fehlt die Zufahrt, zerlegen wir und tragen alles selbst heraus.
Blankenese ist den recht steilen Südhang der Geest hinaufgebaut. Der Süllberg ist knapp 75 m hoch, am Waseberg steigt die Straße fast durchgehend mit 15 Prozent an. Den früheren Dorfkern bildet das Treppenviertel mit Fischerhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, teils kleine Backsteinbauten, teils reetgedeckte Fachwerkhäuser. Dazu kommen klassizistische Landhäuser, die sich Hamburger und Altonaer Kaufleute Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts bauen ließen, und viele Villen am Elbhang.
Im Hanggebiet haben viele Häuser keine Zufahrt, keinen Stellplatz und keine Garage. Selbst Baumaterial wird dort mit der Schubkarre bewegt. Für einen Kleinabriss heißt das: Ein Gartenhaus, ein Schuppen oder eine Holzterrasse wird zerlegt, und wir tragen alles selbst über Treppen und schmale Wege zum nächsten Stellplatz. Das ist mehr Arbeit als mit Zufahrt und kostet deshalb mehr. Den Aufpreis sehen Sie vorher im schriftlichen Festpreis.
Auch die befahrbaren Straßen im Treppenviertel sind schmal und steil, seit 1959 verkehren dort kleine Busse, die „Bergziege“. Ein Container braucht deshalb einen gut gewählten Platz. Steht er auf öffentlicher Fläche, ist vorher eine Sondernutzungserlaubnis des Bezirksamts nötig.
Am Hang halten Stützmauern aus Naturstein Grundstücke und Häuser. Bevor eine alte Mauer oder Gartentreppe abgerissen wird, muss geklärt sein, ob sie Erdreich abfängt. Im Zweifel gehört ein Statiker dazu.
Über Bauanträge aus Blankenese entscheidet das Fachamt Bauprüfung im Bezirksamt Altona. In Teilen von Blankenese gelten zusätzliche Regeln für das Ortsbild:
In diesen Erhaltungsgebieten ist bereits das Entfernen einer baulichen Anlage genehmigungspflichtig, unabhängig davon, ob die Bauordnung einen Antrag fordert. Das kann eine Garage, einen Schuppen oder eine Gartenmauer betreffen. Ist ein Haus als Denkmal geschützt, darf es ohne Genehmigung des Denkmalschutzamts weder ganz noch teilweise beseitigt werden. Fragen Sie vor dem Abriss beim Bezirksamt Altona nach. Grundsätzliches erklärt der Ratgeber Abriss-Genehmigung.
Neben dem Garten geht es in Blankenese auch um Arbeiten innen: eine Entkernung vor der Sanierung, ein Innenabbruch einzelner Wände oder Fliesen und danach Trockenbau. Was bleiben soll, etwa Treppen, Türen oder Dielen, halten wir vor Beginn schriftlich fest. Alles zum Abriss im Garten steht auf der Seite Kleinabriss.
Mehr zum ganzen Bezirk steht auf der Seite Altona, eine eigene Seite gibt es auch für Rissen. Fotos und eine kurze Beschreibung senden Sie über das Anfrageformular.
Leistungen
Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.
Räume bis auf den Rohbau zurück, z. B. vor einer Sanierung.
Gezielter Rückbau einzelner Bauteile in bewohnten Häusern.
Nach dem Abriss direkt neu aufbauen, ohne zweite Firma.
Häufige Fragen
Ja. Wir zerlegen den Schuppen und tragen alles selbst über die Treppen bis zum nächsten Stellplatz. Weil das mehr Aufwand ist, kostet es mehr als mit Zufahrt. Bei der Besichtigung sehen wir uns den Weg an, der Aufpreis steht dann vorher im Festpreis.
Liegt die Garage im Gebiet einer der Erhaltungsverordnungen für Dockenhuden, ja: Dort ist der Rückbau baulicher Anlagen genehmigungspflichtig, auch wenn die Bauordnung keine Genehmigung verlangt. Fragen Sie beim Bezirksamt Altona nach, bevor Sie einen Termin festlegen.
Erst wenn feststeht, dass danach nichts nachrutscht. Bei einer Stützmauer gehört deshalb ein Statiker in die Planung. Im Gebiet des Bebauungsplans Blankenese 45 gibt es außerdem Vorgaben, wie neue Stützmauern aussehen müssen.
Kontakt
Kostenlos und unverbindlich. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.
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