Kleinabriss
Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.
Landkreis Harburg · Niedersachsen
Siedlungshaus aus den 1950ern, Garage in Holm-Seppensen oder Gewerbefläche in der Kernstadt: In Buchholz bauen wir zurück, was weg soll, und ziehen danach bei Bedarf neue Wände ein.
Buchholz ist mit der Eisenbahn gewachsen. 1874 ging die Strecke Hamburg–Bremen mit einem Bahnhof in Betrieb, später kamen Strecken nach Lüneburg, Soltau und Bremervörde dazu. 1946 lebten rund 6.000 Menschen im Ort, darunter viele Flüchtlinge und Evakuierte, und es herrschte Wohnungsnot. 1958 wurde Buchholz zur Stadt erhoben, 1972 kamen sieben Gemeinden dazu. Heute ist Buchholz die größte Stadt im Landkreis Harburg, gegliedert in die Kernstadt und sechs Ortschaften.
Aus der Zeit nach dem Krieg stammen ganze Siedlungen. In der Siedlung Heimgarten entstanden bis 1956 50 Häuser mit 100 Wohnungen, danach folgten Reihenhäuser an der Schaftrift und 1961 Reihen-Eigenheime für Flüchtlinge. Diese Häuser sind heute 65 bis 70 Jahre alt.
Wird ein älteres Haus modernisiert, kommen oft zuerst Bad, Küche und alte Bodenbeläge heraus. Beim Innenabbruch bleiben die übrigen Räume bewohnbar: Wir decken sie ab und arbeiten staubarm. Soll das ganze Haus vor einem Umbau leer werden, ist es eine Entkernung. Tragende Wände entfernen wir nur zusammen mit einem Statiker. Weil in älteren Baustoffen Asbest stecken kann, wird vorher geprüft. Belastete Teile entfernt bei Bedarf ein Fachbetrieb mit der nötigen Zulassung, so wie es die Schutzvorschriften verlangen.
Draußen reißen wir Garagen, Carports, Schuppen und Gartenhäuser ab und trennen Bauschutt, Holz und Metall für die Entsorgung. Bevor dabei große Bäume im Weg sind, lohnt ein Blick auf die örtlichen Regeln: In Buchholz gilt eine flächendeckende Baumschutzsatzung. Muss für den Abriss oder die Zufahrt ein Baum gefällt werden, fragen Sie vorher bei der Stadt nach, ob er geschützt ist.
Buchholz in der Nordheide nimmt die Aufgaben der unteren Bauaufsichtsbehörde selbst wahr. Anzeigen und Anträge gehen deshalb an die Bauaufsicht der Stadt, nicht an den Landkreis Harburg. Die Stadt ist zugleich untere Denkmalschutzbehörde. Für Veränderungen an einem Denkmal gilt grundsätzlich eine Genehmigungspflicht, und der Abbruch eines Baudenkmals braucht eine denkmalrechtliche Genehmigung.
Für den Abbruch selbst gilt die NBauO. Eine Garage oder ein Gartenhaus darf ohne Verfahren abgebrochen werden. Angezeigt werden muss ein Abbruch nach § 60 Abs. 3 nur, wenn es um ein Hochhaus geht oder um einen Teil einer baulichen Anlage, der im Anhang der NBauO nicht steht. Das kann zum Beispiel beim Teilabbruch eines Hauses der Fall sein. Die Stadt nennt für diese Anzeige als Unterlagen mindestens einen einfachen Lageplan, die Bestätigung eines Tragwerksplaners und den statistischen Erhebungsbogen zum Bauabgang. Beginnen darf der Abbruch frühestens einen Monat, nachdem die Bauaufsicht den Eingang der Anzeige bestätigt hat. Ob Ihr Vorhaben darunter fällt, sehen wir uns bei der Besichtigung an.
Wenn der Container auf die Straße muss: In Buchholz genehmigt die Verkehrsbehörde der Stadt Einschränkungen des öffentlichen Verkehrsraums und nennt dabei Containeraufstellungen ausdrücklich. Planen Sie dafür etwas Vorlauf ein.
Wir kommen von Hamburg-Altona nach Buchholz, ohne dass dafür etwas zusätzlich anfällt: Die Anfahrt gehört zum Festpreis. Besichtigungstermine bieten wir Mo–Fr ab 16:30 und Sa ab 9:00 an. Nach dem Rückbau setzen wir auf Wunsch neue Trennwände, Vorsatzschalen oder abgehängte Decken (Trockenbau). Sie wissen noch nicht, welche Leistung passt? Im Anfrageformular gibt es dafür die Auswahl „Weiß ich noch nicht“. Auch für Seevetal gibt es eine eigene Seite.
Leistungen
Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.
Räume bis auf den Rohbau zurück, z. B. vor einer Sanierung.
Gezielter Rückbau einzelner Bauteile in bewohnten Häusern.
Nach dem Abriss direkt neu aufbauen, ohne zweite Firma.
Häufige Fragen
Nein, für Buchholz ist die Bauaufsicht der Stadt selbst zuständig. Eine Anzeige ist ohnehin nur in zwei Fällen nötig: bei einem Hochhaus oder bei einem Bauteil, das der Anhang der NBauO nicht aufzählt.
In Buchholz gilt eine flächendeckende Baumschutzsatzung. Erkundigen Sie sich bei der Stadt, bevor ein Baum gefällt oder gerodet wird. Bei der Besichtigung sehen wir uns an, wie nah der Baum am Gartenhaus steht.
Wir bauen Bad, Küche, Böden, Verkleidungen und nichttragende Wände zurück und entsorgen alles getrennt. Vorher wird auf Asbest geprüft, den Ausbau belasteter Teile übernimmt bei Bedarf ein dafür zugelassener Fachbetrieb. Anschließend können wir im Trockenbau neue Wände und Decken einziehen.
Kontakt
Kostenlos und unverbindlich. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.
Einsatzgebiet