
Kleinabriss
Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.

Kreis Pinneberg · Schleswig-Holstein
Neu-Ellerbek entstand nach 1945 als Siedlung mit Einfamilienhäusern, das alte Dorf war lange von Höfen und Baumschulen geprägt. Wir reißen Gartenhäuser, Carports, Schuppen und Terrassen ab und nehmen den Schutt gleich mit.
Gut 4.300 Menschen leben in Ellerbek, einer Gemeinde im Kreis Pinneberg. Sie grenzt an Rellingen, Tangstedt, Bönningstedt und an Hamburg-Schnelsen. Ellerbek gehört zum Amt Pinnau, dessen Verwaltung im Rathaus Rellingen an der Hauptstraße 60 sitzt. Zum Amt zählen heute fünf Gemeinden. 2019 feierte Ellerbek sein 555-jähriges Bestehen.
Zwei Siedlungsbereiche prägen den Ort. Das alte Dorf mit Höfen, Gemeindeverwaltung und erster Schule blieb bis in die 1980er Jahre ländlich, geprägt von Bauernhöfen und Baumschulen. Neu-Ellerbek im Südosten, in der Flur Heidkoppel am Moorgraben, wurde nach 1945 als Flüchtlingssiedlung mit Einfamilienhäusern und Gewerbe angelegt. Dieser Teil ist mit Schnelsen und Neu-Egenbüttel baulich zusammengewachsen. Früher gehörte Ellerbek zur Haus- und Waldvogtei Pinneberg, in der Feldmark lag das königliche Ellerbeker Gehege.
Beim Kleinabriss bauen wir Gartenhäuser, Lauben, Carports, Geräteschuppen, Terrassen, Gartenmauern, Zäune und Behelfsheime zurück. Holz, Metall, Dachpappe und Bauschutt trennen wir, die Entsorgung ist mit dem Festpreis bezahlt. Auf Wunsch nehmen wir auch Fundamente und Plattenbeläge heraus, damit die Fläche frei für Neues ist.
Ob der Rückbau ein Verfahren braucht, regelt § 61 Abs. 3 der Landesbauordnung Schleswig-Holstein (LBO). Was die LBO bei den verfahrensfreien Bauten aufzählt, darf auch ohne Verfahren beseitigt werden. Dazu gehören zum Beispiel Überdachungen ebenerdiger Terrassen bis 30 m² Fläche und 3 m Tiefe sowie Einfriedungen und Stützmauern bis 2 m Höhe, außer im Außenbereich. Auch freistehende Gebäude der Gebäudeklassen 1 und 3 dürfen ohne Verfahren weg. Sonst ist der Abbruch einen Monat vorher bei der Bauaufsicht anzuzeigen.
Hat ein Behelfsheim oder Schuppen aus der Nachkriegszeit in Neu-Ellerbek noch graue Dach- oder Wandplatten, kann darin Asbestzement stecken. Untersucht wird das, bevor wir das erste Teil abbauen. Bestätigt sich der Verdacht, nimmt zuerst ein dafür zugelassener Betrieb die Platten ab, den Kontakt vermitteln wir. Wände, Boden und Fundament des Baus folgen im Anschluss.
Eine eigene Baumschutzsatzung für Ellerbek führen weder der Kreis Pinneberg noch das Ortsrecht des Amtes Pinnau auf. Bäume können trotzdem geschützt sein, etwa über einen Bebauungsplan. Den Artenschutz müssen Sie immer beachten: Ein Baum mit Brut, Nest oder besetzter Höhle darf nicht gefällt werden. Muss für den Abriss ein Ast weg, klären wir das vorher.
Zuständige Bauaufsicht ist der Fachdienst Bauordnung des Kreises Pinneberg in der Kurt-Wagener-Straße 11–13 in Elmshorn, dorthin geht aus Ellerbek auch eine Abbruchanzeige. Für einen Container auf einer öffentlichen Straße im Ort ist nach Landesrecht eine Sondernutzungserlaubnis der Gemeinde- oder Amtsverwaltung nötig. Für Ellerbek ist das die Amtsverwaltung in Rellingen. Rechtzeitig vor Beginn stellen Sie dort einen schriftlichen Antrag.
Ellerbek grenzt an Schnelsen, von unserem Sitz in Altona ist es also kein weiter Weg. Den Preis halten wir nach der Besichtigung schriftlich als Festpreis fest, die Fahrt ist darin enthalten. Außer dem Kleinabriss machen wir die Entkernung von Häusern, den Innenabbruch einzelner Wände oder Bäder und holen Schutt ab, den Sie selbst gesammelt haben. Ob Gartenhaus in Neu-Ellerbek oder Schuppen im alten Dorf: Ein paar Zeilen im Anfrageformular reichen für den Anfang.
Leistungen

Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.

Räume bis auf den Rohbau zurück, z. B. vor einer Sanierung.

Gezielter Rückbau einzelner Bauteile in bewohnten Häusern.

Öffnung für eine neue Tür oder Durchreiche, tragend nur mit Statiker.

Nach dem Abriss direkt neu aufbauen, ohne zweite Firma.

Schutt von Ihrer Renovierung abholen lassen, auch ohne Abriss.
Häufige Fragen
Eine Baugenehmigung nicht. Durften beide ohne Verfahren gebaut werden, dürfen sie auch ohne Verfahren weg. Andernfalls zeigen Sie den Abbruch beim Kreis Pinneberg einen Monat vorher an. Wie groß Gartenhaus und Überdachung sind und wo sie stehen, schauen wir uns vor Ort an.
Bei der Amtsverwaltung des Amtes Pinnau im Rathaus Rellingen, Hauptstraße 60. Bleibt die Straße frei, weil der Container in Ihrer Einfahrt steht, entfällt der Antrag.
Der Baum darf dann nicht gefällt werden, der Artenschutz gilt auch ohne Baumschutzsatzung. Meist lässt sich der Schuppen trotzdem abreißen, ohne den Baum zu berühren. Wie das geht, besprechen wir vor Ort.
Kontakt
Kostenlos und unverbindlich, vor Ort oder per Video. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.
Einsatzgebiet