
Kleinabriss
Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.

Kreis Stormarn · Schleswig-Holstein
In Ammersbek stehen viele Einfamilienhäuser aus Siedlungen der 1930er bis 1960er Jahre, deren Modernisierung die Gemeinde als Aufgabe sieht. Wir entkernen Häuser, reißen Innenwände und Nebengebäude ab und entsorgen alles sortiert.
Ammersbek ist am 1. Januar 1978 aus den Gemeinden Bünningstedt und Hoisbüttel entstanden. Sie liegt im Kreis Stormarn zwischen den Hamburger Stadtteilen Bergstedt und Volksdorf im Westen, Jersbek im Norden, Delingsdorf im Osten und Ahrensburg im Süden. Ende 2024 wohnten hier 9.991 Menschen.
Die Ortsteile heißen Lottbek, Hoisbüttel, Daheim/Heimgarten, Bünningstedt und Rehagen/Schäferdresch. Hoisbüttel wird 1262 erstmals erwähnt, Bünningstedt 1314. Das Rathaus steht Am Gutshof 3 auf dem früheren Wirtschaftshof des Guts Hoisbüttel. Bünningstedt hat seinen dörflichen Charakter behalten, Lottbek rund um den U-Bahnhof Hoisbüttel ist der am dichtesten bebaute Teil.
Die Siedlung Daheim/Heimgarten entstand in den 1930er Jahren. Laut Neubürgerbroschüre der Gemeinde half Hamburg damit Erwerbslosen. Rehagen, Schäferdresch und Bramkamp wurden nach dem Zweiten Weltkrieg für Heimatvertriebene und ausgebombte Hamburger gebaut. Lottbek beschreibt die Gemeinde als geplante Großsiedlung der Nachkriegszeit.
Ein Leitbild zum Wohnungsbau von 2010 hält fest, dass etwa ein Viertel der Wohnungen vor 1970 gebaut wurde. In Lottbek gibt es viele Einfamilienhäuser aus den 1950er und 1960er Jahren, in Rehagen und Schäferdresch waren die Häuser damals rund 50 Jahre alt. Das Papier nennt die Modernisierung dieser Häuser eine wichtige Aufgabe und spricht sich für Sanierung oder Abriss und Neubau gebrauchter Häuser aus. Für Lottbek westlich der U-Bahn nennt es längerfristig einen Quartiersumbau mit Verdichtung und Modernisierung.
Ein Haus, das 60 oder 70 Jahre alt ist, lässt sich vor der Modernisierung bis auf Wände und Dach zurückbauen. Bei der Entkernung räumen wir Böden, Wandverkleidungen, Einbauschränke, Küche und Bad heraus und brechen nichttragende Wände ab. So sehen Sie und Ihr Architekt, was im Rohbau steckt. Wir sortieren den Schutt nach Material und lassen das Haus besenrein zurück.
Gerade in Siedlungshäusern der Nachkriegszeit finden sich manchmal Nachtspeicheröfen, Flex-Platten oder Asbestzement an Fassade und Dach. Das muss vor dem Rückbau ein Fachbetrieb ausbauen, der dafür zugelassen ist. Den vermitteln wir. Wände, die tragen, beurteilt der Statiker, den wir mitbringen. Leitungen legen Ihr Elektriker und Installateur still. Für Garagen und Schuppen im Garten gibt es den Kleinabriss.
Bauanträge aus Ammersbek bearbeitet die untere Bauaufsicht des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe. Bei der Gemeinde reichen Sie dagegen die Genehmigungsfreistellung und isolierte Befreiungen ein. Für den Abbruch gilt § 61 Abs. 3 der Landesbauordnung (LBO). Ist das Gebäude nicht verfahrensfrei, zeigen Sie den Abbruch dem Kreis einen Monat vorher an.
Die Baumschutzsatzung von 1983 gilt im ganzen Gemeindegebiet. Geschützt sind Laubbäume ab 0,70 m Stammumfang, gemessen in 1 m Höhe. Obstbäume, Nadelbäume, Birken, Pappeln und die meisten Weiden fallen nicht darunter. Vom 1. März bis 30. September darf nicht gefällt werden. Auch Knickbäume nimmt die Satzung aus.
Ammersbek hat auch eine Sondernutzungssatzung. Für einen Container auf der Straße wenden Sie sich an das Bürgeramt im Rathaus. Was in der Stadt südlich von Ammersbek gilt, steht auf unserer Seite zu Ahrensburg.
Leistungen

Bauten und Bauteile, die komplett weg sollen, vom Gartenhaus bis zur Garage.

Räume bis auf den Rohbau zurück, z. B. vor einer Sanierung.

Gezielter Rückbau einzelner Bauteile in bewohnten Häusern.

Öffnung für eine neue Tür oder Durchreiche, tragend nur mit Statiker.

Nach dem Abriss direkt neu aufbauen, ohne zweite Firma.

Schutt von Ihrer Renovierung abholen lassen, auch ohne Abriss.
Häufige Fragen
Möglich. Ist es ein Laubbaum mit mindestens 0,70 m Stammumfang, schützt ihn die Baumschutzsatzung von Ammersbek. Dann brauchen Sie eine Fällgenehmigung der Gemeinde, und zwischen März und September wird grundsätzlich nicht gefällt.
Der Ausbau von Belägen, Einbauten und nichttragenden Wänden braucht in der Regel kein Verfahren. Ändern Sie Tragwerk oder Nutzung, sprechen Sie vorher mit der Bauaufsicht in Bad Oldesloe.
Wir trennen ihn nach Holz, Mineralik, Metall und Restabfall und bringen ihn zur Entsorgung. Das ist im Festpreis enthalten. Asbesthaltiges Material entsorgt der Fachbetrieb, der es ausbaut.
Kontakt
Kostenlos und unverbindlich, vor Ort oder per Video. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.
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